Ellbogengelenkschirurgie

Wie bei der Handchirurgie können diese Eingriffe auch häufig in Leitungsanästhesie durchgeführt werden.

Sulcus ulnaris Syndrom (Golferarm):
Hierbei ist der Ellennerv in seinem Kanal am Ellbogen eingeengt oder entzündet, so dass es zu Reizungen des Nervs kommt, was ein Kribbeln des 4. und 5. Fingers herbeiführt. Bei der Operation wird durch einen Schnitt an der Ellenseite des Ellbogengelenks der Nerv aufgesucht. Anschließend wird dieser angeschlungen und so mobilisiert, dass er in eine zuvor gebildete Tasche auf der Beugeseite des Unterarms spannungsfrei verlagert werden kann. Hier erfolgt für die ersten Tage eine Ruhigstellung in einer Gipsschiene.

Tennisarm (Radiale Epicondylitis):
Durch falsche oder starke Belastung kommt es am speichenseitigen Oberarmknorren zu einer Knochenhautentzündung durch vermehrten Zug der dort ansetzenden Muskulatur. Falls die konservative Behandlung hier keinen Erfolg bringt, kann hier eine Einkerbung der Sehnenplatte mit Denervierung dieses Gebietes vorgenommen werden. Auch hier erfolgt in der Regel eine kurzzeitige Ruhigstellung durch Gipsschiene.