Fußchirurgie

Hallux valgus und Hallux rigidus:
Diese Vorfußveränderungen sind sehr häufig, wobei der Hallux valgus, d.h. das Abweichen der Großzehe nach außenseitig zur Kleinzehe unter Bildung eines schmerzenden Ballens am Mittelfuß, bei Frauen häufiger ist als beim Mann. Der Hallux rigidus, d.h. die schmerzhafte Einsteifung des Großzehengrundgelenkes mit dem Verlust der Großzehenbeweglichkeit, ist bei Männern häufiger anzutreffen. Die operativen Korrekturmöglichkeiten sind sehr zahlreich und sind vom jeweiligen klinischen Befund abhängig. Ein generelles Verfahren kann hier nicht angegeben werden. Wir sind gerne bereit, das für Sie in Frage kommende Verfahren ausführlich mit Ihnen zu besprechen. Die Eingriffe können ambulant in Narkose in unserer Praxis durchgeführt werden.

Krallen- oder Hammerzehen:
Die Krallen- oder Hammerzehen betreffen die Zehen zwei bis fünf und sind durch kontrakte Mittel- oder Endgelenke der Zehen gekennzeichnet. Meist sind sie Symptome einer komplexeren Fußdeformität. Operativ ist hier einfach Abhilfe zu schaffen. Der Eingriff kann ambulant in Leitungsanästhesie erfolgen.

Arthrose von Gelenken des Fußes:
Abhängig von der Lokalisation am Fuß, dem Beschwerdebild und dem Ausmaß sind eine Reihe von orthopädietechnischen wie auch operativen Möglichkeiten gegeben. Neue Implantate und weichteilschonendes Operieren ermöglichen eine angepasste ambulant-operative Therapie.

Nervenengstellen am Sprunggelenk und Fuß:
Ähnlich Unterarm und Hand können Nerven hinter und unterhalb des Innenknöchels eingeengt sein und dadurch unangenehme Kribbelmißempfindungen oder lokalisiert Taubheit am Fußrand oder der Fußsohle entstehen (Tarsaltunnelsyndrom). Die mikrochirurgische Nervenfreilegung kann dies einfach beseitigen. Zwischen den Mittelfußknochen liegt eine weitere typische Engstelle, die zu den gleichen Symptomen zwischen den Zehen führen kann, das sog. Morton-Neurom. Auch hier ist die operative Therapie ambulant und schonend möglich.

Morbus Ledderhose:
Die Fascie der Fußsohle verdickt sich aus nicht geklärten Gründen und führt zu Schmerzen bei Belastung (ähnlich wie beim Morbus Dupuytren an der Hohlhand oder den Fingern). Die Therapie besteht in einer möglichst kompletten Entfernung der veränderten Fußsohlenfascie. Der Eingriff kann ambulant in Narkose erfolgen.